BelaPlus2009

Unterstützung der Zivilgesellschaft in Belarus

Seit 2007 schaffen wir mit dem Projekt BelaPlus Möglichkeiten für junge Menschen aus Belarus, einem Land mitten im östlichen Europa mit immer noch massiven demokratischen Defiziten, Wissen und Erfahrungen für zivilgesellschaftliches Engagement zu sammeln und anzuwenden. 2009 lag der Schwerpunkt auf einem möglichst breiten Erreichen der Zielgruppe, um den begeisterten Teilnehmern einen ersten Zugang zu Themen wie Internationales Projektmanagement, Umgang mit Neuen Medien und Formen demokratischer Transformationsprozesse zu eröffnen. Im Juli 2009 fanden Seminare in Slonim, Polazk, Orscha, Mozyr, Pinsk und Brest mit über 70 Teilnehmern statt. Anschließend konnten wir die Ergebnisse sehr erfolgreich vor Hunderten junger BelarussInnen auf den Festivals Basoviszcza (Grodek, Ostpolen) und Fest Svobody/Be Free (Chernigow, Nordukraine) präsentieren. Den nächsten Höhepunkt bildete die Teilnahme von 5 „BelaPlusianerInnen“ am Zug der Freiheit, wo wertvolle praktische Erfahrungen gesammelt werden konnten, wie ein zivilgesellschaftlich organisiertes Großprojekt genau umgesetzt wird. Die gesammelten Erfahrungen und Erlebnisse konnten abschließend auf einer Konferenz in Minsk, im IBB Bildungzentrum „Johannes Rau“ präsentiert und inhaltlich gefestigt werden durch einen Workshop und ein Rollenspiel, organisiert durch international erfahrene Trainer unserer Partner von Citizens of Europe e.V.

BelaPlus erreichte auch 2009 trotz Schikanen belarussischer Behörden international Anerkennung durch mediale Berichterstattung in Belarus, Polen, Ukraine und Deutschland. Das Projekt wurde zusammen mit der belarussischen Initiative Dritter Weg organisiert und gefördert durch die Robert Bosch Stiftung und das National Endowment for Democracy (NED).

Verantwortlicher Projektleiter war/ist Marcus Oertel.

Archiv 2009, , ,

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